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Blasen im Mund

Sie sind unangenehm & oft schmerzhaft - Blasen im Mund haben viele Gründe. Die wichtigsten davon finden Sie in diesem Artikel. Außerdem erfahren Sie, was dagegen hilft.

Jeder von uns kennt es. Plötzlich erwachen wir morgens mit einem stechenden Schmerz und fühlen ein Bläschen im Mund.

Meistens tauchen sie ohne Vorwarnung auf und tun auch noch weh.

In diesem Artikel finden alles zu den Ursachen, möglichen Folgen & Behandlungsmöglichkeiten bei Blasen im Mund.

Was sind das für Bläschen?

Bei Reizungen oder kleinen Verletzungen in der Mundschleimhaut kommt es zu einer Immunreaktion. Vielfach bildet sich Eiter oder eine Mundfistel, um diesen abzuleiten.

blase im mund ursachen

  • Dadurch schwillt das Bläschen an und meistens legt sich ein dünner Eiterfilm darüber. Schmerzhaft sind diese meistens auch.
  • Viele Krankheiten kennzeichnen sich durch diese Bläschen im Mundraum. Meistens sind sie harmlos, jedoch sollte vor Therapiebeginn die Ursache festgestellt werden.

Hinweis: Keine Angst vorm Arzt! Dieser Ratgeber bietet lediglich Informationen, aber keine richtige Diagnose. Genau deshalb sollten Sie im Zweifel lieber einen Arzt aufsuchen, um die genauen Ursache abzuklären.

Tipp, um sich teure Behandlungen beim Zahnarzt zu ersparen:

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Beginnen Sie am besten noch heute, konsequent vorzusorgen & Mundkrankheiten sowie Löcher im Zahn zu vermeiden.

Aphten

In den meisten Fällen handelt es sich bei der Blase um eine sogenannte Aphte.

Dabei kommt es lokal zu einer schmerzhaften Veränderung der Mundschleimhaut oder Schwellungen des Zahnfleisches.

zahnfleisch geschwollen
Mundlbasen durch Aphten können im ganzen Mundraum vorkommen.

Neben der Mundhöhle können Aphten & Bläschen aber auch auf der Zunge, unter der Zunge, an den Lippen oder den Mandeln auftreten.

  • Aphten kommen in verschiedenen Größen vor: Man unterscheidet zwischen Minor- und Major-Aphten (klein bzw. groß).
  • Kleine Aphten haben einen Durchmesser von unter 1 cm, während man bei Bläschen über 1 cm von Major-Aphten spricht.

Wer schon einmal eine Aphte hatte, wird nicht schlecht staunen, wenn bald darauf erneut eine Blase im Mund auftaucht.

Denn Aphten sind wiederkehrend, Ihr Zahnarzt spricht dann von chronisch rezidivierender Aphtose.

Ursachen für Apthen

Die genaue Ursache ist leider noch nicht vollständig erforscht, jedoch gehen Mediziner davon aus, das Immunschwäche einen wesentlichen Teil dazu beträgt.

Folsäure- und B12 Mangel können Aphtenbildung ebenfalls begünstigen.

  • Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
  • Weitere Einflussfaktoren: genetisch, psychisch, hormonell, Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)

Keine Sorge, sollte Ihr Partner eine Aphte im Mund haben, können Sie sich trotzdem küssen. Eine Ansteckungsgefahr besteht nicht.

Symptome von Aphten

Aphten treten meist plötzlich unter sehr starken Schmerzen auf. Begleitet werden die Schmerzen oftmals von einem Jucken oder Brennen.

Ebenfalls bildet sich eine weiße Schicht auf der Blase.

blase im mund symptome
Aphten verursachen oft große Schmerzen.

Essen und Trinken – aber auch Zähneputzen selbst mit „schonenden“ Oral-B Zahnbürsten oder Ultraschallzahnbürsten – verschlimmert die Symptome, manchmal sind die Schmerzen sogar so groß, dass Betroffene viel weniger essen als normal und dadurch Gewicht verlieren.

  • Die Schmerzen hängen nicht von der Größe der Blase ab, sondern von der betroffenen Stelle. Aphten an der Zunge sind am schmerzhaftesten.
  • Genauso schnell wie die Schmerzen aufgetreten sind, klingen sie auch meistens wieder ab. Dies dauert bei Minor-Aphten meistens 2-5 Tage.

Kleine Aphten hinterlassen in der Regel auch keine Narbe, sondern verschwinden rückstandslos.

Übersicht: Krankheitsverlauf von Aphten

 PHASEDAUERSYMPTOME
Prodromalstadium24 hKribbeln, Spannungsgefühl
Präulzeröse Phase18 – 72 hzunehmender Schmerz
Ulzerative Phase1 – 16 Tageabnehmender Schmerz
Abheilungsphase4 Tage – 1 Monatschmerzfrei

Behandlung

Eine vollständige Heilung von chronischer Aphtose ist bis heute leider nicht möglich.

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Die Therapie beschränkt sich deshalb auf die symptomatische Linderung der Schmerzen.

  • Bei vereinzelt auftretenden Blasen werden meist äußerliche (topische) Mundgele verschrieben.
  • Das darin enthaltene Lidocain wirkt schmerzlindernd und andere Substanzen haben eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung.

Cortisonsprays sorgen für einen sofortigen Effekt, werden jedoch aufgrund der Nebenwirkungen nur bei sehr starken Schmerzen verschrieben.

Treten Aphten häufig in einem kurzen Abstand auf, kann Ihr Arzt zu einer mehrmonatigen Kortison-Therapie raten.

Propolis hat sich ebenfalls als sehr wirksam erwiesen. Es ist rein pflanzlich und kann rezeptfrei erworben werden.

Hausmittel gegen Aphten

Eine beruhigende Wirkung haben Kamillen-und Grüne Tees auf die Schleimhaut.

Teebaumöl eignet sich ebenfalls. Tragen Sie es mit Hilfe eines Wattestäbchens lokal auf die betroffene Stelle auf. Nach einigen Tagen wird die Blase austrocknen.

  • Kauen Sie Papaya Stückchen: Diese Frucht enthält ein Enzym, das entzündungshemmend wird. Dadurch wird die Abheilung beschleunigt.
  • Backpulver: Tragen Sie das Packpulver mit einem angefeuchteten Wattestäbchen auf. Lokal wirkt es entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Nehmen Sie täglich Vitamin C zu sich. Das stärkt das Immunsystem und fördert den Heilungsprozess.

Auch das Trinken von Aloe Vera Saft hat sich bei der Behandlung von Aphten bewährt.

Prophylaxe

Wie bei den meisten Krankheitsbildern im Mundraum, hat sich auch eine gute Mundhygiene als gute Vorbeugung von Aphten erwiesen.

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Regelmäßiges Zähneputzen (am besten mit einer elektrischen Zahnbürste wie der Oral-B Pro 6000Philips Sonicare Flexcare Platinum oder der Oral-B Triumph 5000) nach jeder Mahlzeit senkte das Auftreten der Bläschen merklich.

  • Auch der Verzicht auf Süßigkeiten hat gezeigt, dass Aphten nicht mehr so häufig aufgetreten sind.
  • Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt die Entstehung der Bläschen. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und vermeiden Sie Stress.
  • Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung verstärkt das Immunsystem und beugt der Aphtenbildung vor.

Setzen Sie beim Backen statt auf Zucker besser auf Ersatz wie Birkenzucker (Xylit), um schädlichen Bakterien keine Nahrungsgrundlage zu bieten.

Herpes im Mund

Es gibt verschiedene Typen des Herpes-Virus.

Herpes Simplex Typ 1 verursacht unter anderem Bläschen im Mund. Eine Infektion mit diesem Virus wird auch Mundfäule genannt.

  • Das Krankheitsbild ähnelt dem der Aphten stark. Meist sind Kinder im Alter von 10 Monaten – 3 Jahren betroffen.
  • Herpes kann nicht geheilt werden und bricht ein Leben lang immer wieder aus. Sobald das Immunsystem geschwächt ist, treten Blasen am oder im Mund auf.

Meistens erscheinen die Bläschen als Begleiterscheinung einer Erkältung oder Grippe, seien Sie hier beim Putzen mit einer Zahnbürste für Kinder ganz besonders vorsichtig.

blase im mund herpes
Mundblasen durch Herpes entstehen besonders oft bei Kindern, die sich neu mit dem Virus anstecken.

Ursache

Mundfäule wird durch den Herpes Simplex Typ 1 Virus verursacht.

Durch die sogenannte Tröpfcheninfektion kann der Virus übertragen werden. Sie können sich also ganz leicht anstecken, wenn Sie einen Erkrankten küssen oder das gleiche Besteck verwenden.

Das Ansteckungsrisiko ist sehr groß.

  • Da der Virus sehr leicht übertragen werden kann, hat ihn fast jeder in sich.
  • Bei den meisten kommt es aber ein Leben lang zu keinerlei Beschwerden.

Aber auch bei keinerlei Symptomatik kann der Infizierte andere anstecken.

Seien Sie besonders vorsichtig, falls es sich gerade um eine akute Phase der Mundfäule haben. Dann ist das Ansteckungsrisiko um einiges größer.

Symptome (neben einer Blase im Mund)

Sobald das Immunsystem geschwächt ist, beginnt der Krankheitsverlauf zunächst einmal mit Fieber. Dieses hält etwa 3-5 Tage an.

  • Ab Tag 3 schwillt das Zahnfleisch an und langsam bildet sich ein Bläschen. Die Blase sieht der Aphte sehr ähnlich.
  • Manchmal bilden sich zeitgleich auch kleine weiße Punkte auf Gaumen, Zunge und den Lippen. Dann hat sich der Virus ausgebreitet.

Zu starken Schmerzen kommt es meist vor der Blasenbildung. Kinder sind dann oftmals sehr weinerlich und verweigern Essen und Trinken. Dadurch verlieren sie Gewicht.

  • Im Weiteren Verlauf kommt es zu weitläufigen Entzündungen des Zahnfleisches, dadurch erscheint es Blutrot. Zahnfleischblutungen können ebenfalls auftreten.
  • Die Lymphknoten im Halsbereich schwellen durch die Immunreaktion an und die Speichelproduktion nimmt zu. Hinzu kommt ein stark säuerlicher Mundgeruch.

Das Sprechen fällt schwer, da jede Bewegung der Zunge unglaubliche Schmerzen verursacht.

blase im mund risikogruppen
Kinder & Jugendliche zählen zur Risikogruppe. Einmal ausgebreitet, bleibt das Herpesvirus ein Leben lang im Körper.

Der Krankheitsverlauf ist bei Kindern um einiges dramatischer als bei Erwachsenen. Die akute Phase kann sich einige Wochen ziehen. Danach heilen die Bläschen ab und können unter Umständen eine kleine Narbe zurücklassen.

Wie wird Mundfäule diagnostiziert?

Lediglich eine Laboruntersuchung kann Aufschluss darüber geben, ob Sie den Herpes Virus in sich tragen. Ihr Arzt wird Ihnen Blut abnehmen und dann im Labor auf HSV 1 Antigene testen. Sind diese positiv, tragen Sie den Erreger in sich.

Therapiemöglichkeiten bei HSV 1 Erkrankung

Leider gibt es bis Heute noch keine Möglichkeit, den Virus endgültig zu eliminieren.

  • Bei der Behandlung wird lediglich versucht, die Symptome zu lindern. Gegen die Schmerzen wird meist Paracetamol oder Ibuprofen verordnet.
  • Lindern die Arzneimittel die Schmerzen nicht, können auch Opioide, wie zum Beispiel Tramadol verabreicht werden.

Lidocain kann lokal auf die entzündete Schleimhaut gesprüht werden.

Manchmal werden antivirale Medikamente gegeben, jedoch muss dies von Ihrem Arzt als notwendig empfunden werden.

herpes heilung

Denn nicht jeder ist dafür geeignet. Die antiviralen Mittel helfen, die Abheilung zu beschleunigen, bekämpfen den Erreger jedoch nicht aktiv.

Muss bei Kindern etwas Besonderes beachtet werden?

Bei erkrankten Kindern ist es äußerst wichtig, auf eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Schnell kann es dazu kommen, dass die Kleinen dehydrieren, da sie die Schmerzen vermeiden möchten.

Flüssige Nahrung ist zu empfehlen, da die Kinder nicht kauen müssen und die Schmerzen besser zu ertragen sind.

Kann ich Mundfäule irgendwie vorbeugen?

Das A und O: Meiden Sie erkrankte Personen, die gerade eine aktive Phase durchmachen. Keine Küsse, enger Körperkontakt oder ähnliches.

  • Teilen Sie Ihr Besteck nicht.
  • Wenn Sie stillen, säubern Sie Ihre Brustwarze vorher gründlich.

Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, besonders auch auf die Zahnpflege bei Babys.

Ein starkes Immunsystem sorgt dafür, dass der Virus nicht ausbricht. Treiben Sie regelmäßig Sport und achten Sie auf eine gesunde Ernährung.

Haben Sie den Verdacht, das Sie möglicherweise an HSV 1 erkrankt sind? Konsultieren Sie umgehend einen Arzt. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser die Prognose.

Infektionen durch Varizellen

Varizellen sind eine besondere Form des Herpesvirus (Varizella-Zoster-Virus) lösen Windpocken aus.

Diese Krankheit tritt in den meisten Fällen im Kindesalter auf und ist gekennzeichnet durch mit Flüssigkeit gefüllte Blasen am ganzen Körper.

Zwar bleiben die Viren nach überstandener Krankheit in der Blutbahn, in der Regel ist der Betroffene jedoch ein Leben lang immun und die Krankheit bricht nicht nochmal aus.

Und natürlich können Sie auch mit allgemeinen Zahnpflegetipps rund ums Thema gesunde Zähne vertraut machen.
Sie sehen: Die Ursachen für Blasen im Mund sind vielfältig. Besuchen Sie im Zweifelsfall also lieber Ihren (Zahn-)Arzt.

Reaktivierung des Virus

Klingen Windpocken ab, bleibt der Virus latent in unserem Körper zurück.

  • Wie bereits erwähnt, bricht der Virus normalerweise nicht nochmal aus. Ausnahmen bietet jedoch ein immungeschwächter Körper:
  • Dann kann es dazu kommen, das Bläschen im Mund wieder auftreten oder es zu einer weiterführenden Form der Windpocken kommt.

Dann spricht man von Gürtelrose.

Symptome

Typischerweise bricht die Krankheit während kalter Jahreszeiten aus.

  • Neben Fieber- Kopf- und Gliederschmerzen, bilden sich am ganzen Körper kleine Bläschen, sogenannte Exantheme.
  • Diese sind mit Flüssigkeit gefüllt und jucken höllisch. Kratzt man sich, platzen die Blasen leicht auf und die Flüssigkeit tritt aus.

Die Flüssigkeit ist mit den Viruszellen gefüllt. Meistens bleiben dann Narben zurück.

Auch im Mund bilden sich Bläschen, die sogar eitrig sein können. Sie befallen Mandeln, Rachen, Zunge und Gaumen.

Wie werden Varizellen übertragen?

Varizellen werden sehr leicht übertragen.

  • Die Viren überleben einige Zeit in der Luft und befinden Sie sich mit einer infizierten Person im gleichen Raum, genügt das bereits, um sich mit dem Virus zu infizieren. Man spricht dann von einer Tröpfcheninfektion.
  • Durch diesen leichten und schnellen Übertragungsweg ist es nicht weiter verwunderlich, dass fast jeder bis zum Alter von 25 Jahren bereits Windpocken hatte.

Die Flüssigkeit in den Bläschen ist hoch ansteckend. Die darin enthaltenen Keime können ebenfalls zu einer Ansteckung führen. Schnell hat man Keime am Finger und atmet diese unbeabsichtigt ein.

Während der Schwangerschaft ist eine Übertragung auf das ungeborene Kind ebenfalls möglich, jedoch nicht so wahrscheinlich.

Besondere Vorsicht bei Schwangeren geboten

Zwar ist die Infizierung des Kindes relativ unwahrscheinlich, allerdings kann es bei einer Ansteckung in der 8. – 21. Schwangerschaftswoche zu Missbildungen und genetischen Erkrankungen kommen.

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Schwangere Frauen sollten ganz besonders auf mögliche Symptome achten und im Zweifel einen Arzt aufsuchen.
  • Defekte des zentralen Nervensystems, Skelettdeformierungen und Augenmissbildungen treten dann gehäuft auf.
  • Während der Schwangerschaft kann das Ungeborene über die Plazenta der Mutter mit den Viren angesteckt werden.

Kommt es zur Infizierung, sind die Folgen verheerend.

Da das Baby selbst noch über kein ausreichendes Immunsystem verfügt und die Mutter die Antikörper noch nicht in hoher Zahl übertragen kann, kommt es zu großen Schädigungen.

Vor allem das zentrale Nervensystem ist anfällig dafür.

Verlauf der Varizellen

Gelangt der Virus in unseren Körper, dauert es etwa 8-21 Tage, bevor er ausbricht.

Nach Ausbruch beläuft sich die Krankheitsdauer auf 2 Wochen bei Kindern, und kann bei Erwachsenen deutlich verlängert sein.

  • Nach 1 bis 2 Wochen verschwindet die Flüssigkeit in den Bläschen und eine Kruste bildet sich.
  • Es ist sehr wichtig, die Kruste nicht abzumachen. Denn dadurch bleiben nicht nur Narben zurück, sondern die Krusten können sich zudem auch entzünden.

Kratzt man die Krusten weg, bildet sich ein feiner Riss auf der Hautoberfläche. Andere Keime haben dann ein leichtes, in den Körper zu gelangen.

Schwere Hautausschläge und andere Symptome sind die Folge. Im schlimmsten Fall kann sogar eine Blutvergiftung auftreten.

Behandlung

Da es sich um eine virale Erkrankung handelt, werden weitestgehend nur die Symptome behandelt.

  • Ihr Arzt wird Ihnen eine Juckreizstillende Lotion verschreiben, die Sie mehrmals täglich auf die Windpocken auftragen.
  • Bei bestehendem Fieber, können Sie entweder Ibuprofen oder Paracetamol einnehmen.

Von Aspirin wird abgeraten, da Kinder durch die bestehende Viruserkrankung das sogenannte Reyes Syndrom entwickeln können.

bläschen im mund

Das Reyes Syndrom führt zu einer zellulären Funktionsstörung insbesondere in Gehirn und Leber und kann zu einem tödlichen Verlauf führen.

Erwachsene, vor allem Immungeschwächte, sollten antivirale Mittel wie zum Beispiel Aciclovir einnehmen.

Bei aufgekratzten und entzündeten Bläschen hilft topische antibiotische Creme.

Das können Sie zusätzlich beachten, um den Heilungsprozess zu beschleunigen

Tragen Sie weite und luftige Kleidung. Zum einen wird der Juckreiz nicht verschlimmert und zum anderen hilft der Sauerstoff, die Heilung zu unterstützen.

Kalte Umschläge helfen, den Juckreiz zu unterdrücken.

  • Ruhen Sie sich aus und halten Sie sich von Gemeinschaften fern. Dadurch kann die Infektionsgefahr eingedämmt werden.
  • Vor allen Dingen bei Kindern ist darauf zu achten, das die Kleinen vorübergehend nicht die Schule oder den Kindergarten besuchen.

Bei Verdacht auf Windpocken sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Varizellen durch Impfung vorbeugen

Der Impfstoff besteht aus lebenden Varizellen, die jedoch in abgeschwächter Form in den Körper gespritzt werden.

impfung

Dadurch kann der Körper Antikörper herstellen, und der Virus bricht nicht aus.

  • Die Impfung besteht aus 2 Spritzen, die in einem Abstand von etwa 4-6 Wochen gegeben werden.
  • Ab dem 12.Monat kann auch Säuglingen die Impfung gegeben werden, ist jedoch nicht zwingend notwendig.

Empfohlen wird die Impfung nicht bei Kindern, sondern eher bei Erwachsenen, die noch niemals zuvor an Windpocken erkrankt sind. Da der Krankheitsverlauf dann schwerwiegender ist, lassen sich viele immunisieren.

Für wen ist die Impfung nicht geeignet?

Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem wird davon abgeraten, sich impfen zu lassen. Auch bei existierendem hohem Fieber sollte davon abgesehen werden.

Wenn Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt Sie nicht impfen, denn es ist möglich, die Krankheit über die Plazenta an das Kind zu übertragen.

Bläschen im Mund durch Speichelsteine

Speichelsteine bestehen aus Kalziumphosphat. In den meisten Fällen kommt es zu keinerlei Beschwerden.

  • Wenn die Steine jedoch die Speicheldrüse blockieren, kommt es zu entzündlichen Prozessen im Mund.
  • Dadurch bilden sich unter anderem Bläschen um die Speicheldrüse herum.

Da der Speichel nicht richtig abfließen kann, löst er eine Immunkaskade aus.

Ursachen für Speichelsteine

Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt. Forscher vermuten, das eine veränderte Speichelkonsistenz dazu führ.

  • Krankheiten wie Diabetes Mellitus, Mukoviszidose und Gicht können Speichelsteine zur Folge haben.
  • Aber auch ein Überschuss an Kalzium führt zur Bildung von Steinen. Dann spricht man von einer Hyperkalzämie.

Verschiedene Viren sorgen dafür, dass die Speicheldrüsen anschwellen und der Speichelabfluss gestört ist. Dazu zählen Mumps, Zytomegalie und Coxsackie-A-Virus.

Symptome

Die Entzündung tritt plötzlich und meistens nur einseitig auf. Schmerzen treten hauptsächlich während des Kauens auf.

  • Die Lymphknoten im Halsbereich sind geschwollen und schmerzvoll.
  • Nahrungsaufnahme erhöht die Schmerzen, da vermehr Speichel produziert wird.

Fieber ist meist eine Begleiterscheinung und eine sichtbare Rötung auf der Haut im Bereich der betroffenen Drüse tritt auf.

  1. Rote schmerzende Bläschen tauchen im Bereich der entzündeten Drüse auf.
  2. Eiter bildet sich innerhalb der Drüsen und entleert sich manchmal im Mund.

Dadurch kommt es zu einem sehr säuerlichen Geschmack.

Komplikationen können Abszesse sein bis hin zur Blutvergiftung.

Wie diagnostiziert der Arzt Speichelsteine?

Mit Hilfe der typischen Symptome (vor allen Dingen Schmerzen, die beim Kauen auftreten) hat der Arzt bereits einen Verdacht.

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Tastet er die Speicheldrüse ab, entleert sich diese und Eiter tritt in den Mund aus.

  • Der Eiter wird ins Labor geschickt, um eine bakterielle Infektion auszuschließen. Zusätzliche Bluttests werden durchgeführt.
  • Durch eine Ultraschalluntersuchung, können Speichelsteine ab einer Größe von 8 mm gefunden werden.

Weitere diagnostische Mittel wie CT, MRT oder eine Endoskopie können herangezogen werden, um eine sichere Diagnose zu liefern.

Behandlung von Speichelsteinen

Generell liegt der Fokus der Behandlung auf der Stimulation der Speicheldrüse. Durch sogenannte Speichellocker, wird mehr Speichel als üblich produziert.

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  • Kaugummis, Bonbons und spezielle Getränke werden gern als Speichellocker verwendet.
  • Der dadurch vermehrte Speichelfluss reinigt die Drüse und die Steine können abfließen.

Zusätzlich werden entzündungshemmende Medikamente und Antibiotika gegen mögliche bakterielle Kolonien verschrieben.

Ihr Arzt wird auch versuchen, durch gezielte Massage den Stein auszuspülen.

Mittels Ultraschallwellen können die Steinchen auch zertrümmert werden, der Abfluss wird dann erleichtert.

Helfen die oben genannten Mittel nicht, muss der Stein herausoperiert werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Das können Sie zuhause tun

Wie auch Ihr Arzt, können Sie versuchen, durch gezielte Massage die Steinchen heraufzubefördern.

kaugummi gegen speichelsteine

Kauen Sie zuckerfreien Zahnpflegekaugummi, um den Speichelfluss zu erhöhen.

Wie lassen sich Speichelsteine vorbeugen?

Eine gute Mundhygiene und regelmäßiges Zähneputzen mit Bürsten wie der Oral-B Smart 6000Philips Sonicare Flexcare Platinum oder der  Oral-B Pro 600 können dabei helfen, das Auftreten von Speichelsteinen zu reduzieren.

Kauen Sie Kaugummi oder lutschen Sie Bonbons. Durch den erhöhten Speichelfluss werden die Speicheldrüsen regelmäßig gespült und dadurch sauber gehalten.

Feigwarzen

Feigwarzen werden sexuell übertragen und kommen hauptsächlich im Genitalbereich vor.

Jedoch können diese gutartigen Wucherungen auch im Mund auftreten. Als kleine Bläschen lassen sie sich identifizieren.

Wie werden Feigwarzen übertragen?

Vor allen Dingen über den ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem Infizierten werden die Papillomaviren schnell übertragen.

  • Aber auch in kleine, kaum sichtbare Hautverletzungen können die Viren eindringen und den Organismus befallen.
  • Bereits bestehende Hauterkrankungen oder ein geschwächtes Immunsystem begünstigen den Ausbruch von Feigwarzen.

Babys können bei der Geburt durch ihre Mutter angesteckt werden.

Wie entstehen Feigwarzen?

Zunächst einmal bleiben die Viren asymptomatisch in unserem Körper. Begünstigende Faktoren lösen jedoch den Ausbruch der Krankheit aus.

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Rauchen, Alkohol oder Immunschwächen machen einen Ausbrauch wahrscheinlicher.

Chronische Krankheiten wie Diabetes Mellitus sind Risikofaktoren.

  • Der Konsum von Nikotin (Rauchen schädigt außerem die Zähne) und Alkohol begünstigt das Wachstum der Warzen.
  • Die langjährige Einnahme der Anti Babypille hat sich ebenfalls als begünstigender Faktor herauskristallisiert.

Ein geschwächtes Immunsystem ist nicht richtig in der Lage, das Wachstum der Viren einzudämmen und diese breiten sich im ganzen Körper aus.

Unkontrollierte Wucherungen der Haut sind das Resultat und die Warzen bilden sich.

Symptome von Feigwarzen

Die Symptome sind unterschiedlich und hängen davon ab, wo genau die Warzen auftreten.

Im Genitalbereich sind sie kaum sichtbar und verursachen keinerlei Schmerzen. Deshalb bleiben sie oftmals unerkannt.

  • Treten die Warzen intern auf, zum Beispiel im Anus oder in der Scheide, können Juckreiz, brennen beim Wasserlassen und Blutungen entstehen.
  • Bei Frauen kommt es zudem zu vermehrtem Ausfluss. Eine Schutzfunktion des Körpers, um die Erreger zu bekämpfen.

Meistens sind Feigwarzen Stecknadelkopf groß und Hautfarben.

Aber es kann auch zu vermehrtem Wachstum und farblichen Veränderungen kommen. So kann sich eine blumenkopfartige Form bilden, die rot, schwarz oder gräulich verfärbt sein kann.

Wie werden Feigwarzen diagnostiziert?

Sollten Sie den Verdacht haben, an Feigwarzen zu leiden, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

mundblase arzt
Das Gespräch in der Arztpraxis ist unangenehm, aber notwendig.

Der Mediziner wird sich die Warzen zunächst anschauen, bevor er weitere Tests anordnet.

  • Durch einen Abstrich kann das Labor ermitteln, ob das Papillomavirus präsent ist. Eine Blutanalyse ist ebenfalls möglich.
  • Es ist äußerst wichtig, einen Arzt zu konsultieren, da die Ansteckungsgefahr sehr groß ist. Bereits eine Berührung mit dem Finger genügt, um den Virus zu übertragen.

Sollte bei Ihnen der Papillomavirus festgestellt werden, ist es wichtig Ihren Partner mitzubehandeln.

Behandlung von Feigwarzen

Es existieren spezielle Cremes, die auf der betroffenen Stelle aufgetragen werden. Diese stimulieren das Immunsystem, sodass der Körper die Viren eigenständig bekämpfen kann.

  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Warzen mit Hilfe von Kältesprays oder speziellen Ätzmitteln zu zerstören.
  • Operativ lassen sich diese ebenfalls leicht entfernen. Dabei werden sie unter Lokalnarkose einfach herausgeschnitten.

medikamente feigwarzen

In 30% der Fälle heilen die Warzen spontan ab, ohne jegliche Behandlung.

Erhöhtes Risiko für Erkrankte

Die Viren können immer wieder bei geschwächtem Immunsystem ausbrechen.

Außerdem ist bewiesen, das die Papillomaviren auch zu Gebärmutterhalskrebs führen können.

Deshalb ist es für Frauen ratsam, halbjährlich eine Kontrolle vom Frauenarzt durchführen zu lassen.

Prognose

Leider garantiert eine erfolgreiche Therapie nicht, das die Krankheit nicht mehr ausbricht. Eine kleine Immunschwäche reicht bereits aus und die Warzen sind zurück.

In 25%-65% treten die Warzen innerhalb von 6 Monaten nach erfolgreicher Therapie erneut auf. Vor allem bei chirurgisch entfernen Wucherungen ist das Risiko erhöht.

Prophylaxe für Feigwarzen

Achten Sie beim Geschlechtsverkehr dabei, mit Kondomen zu verhüten. Vor allen Dingen dann, wenn Sie häufig wechselnde Partner haben.

Menschen, die noch keinen Geschlechtsverkehr gehabt haben, können sich gegen HPV impfen lassen.

Weitere Blasen im Mund

Es gibt natürlich auch noch andere Arten von Blasen. Um die genauen Ursachen zu diagnostizieren, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Rote Blasen im Mund

Die meist Blutgefüllten roten Blasen im Mund treten recht häufig auf. Sie entstehen, wenn man sich zum Beispiel auf die Zunge beißt. Zwar tun sie höllisch weh, klingen jedoch nach einigen Tagen von selbst ab.

Schwarze Blasen im Mund

Gelegentlich treten schwarze, Sesamkorn große Bläschen auf der Mundschleimhaut auf. Sie sind so klein, das sie kaum sichtbar sind.

Die Ursache ist leider noch unklar, jedoch verschwinden die Blasen genauso schnell wieder, wie sie aufgetreten sind.

Schlusswort & Tipps zur Prophylaxe

Blasen im Mund können Sie auch mit der besten Zahnpflege nie ganz ausschließen.

Zahnpflege fürs Zahnfleisch

Je gründlicher Sie allerdings Ihre Zähne putzen & auf Ihren Körper achten, desto wahrscheinlicher wird das Immunsystem mit Viren sowie Bakterien fertig, die Mundblasen verursachen können.

Empfehlenswerte Modelle sind z.B. die Philips Sonicare DiamondClean oder die Oral-B Pro 5000.

Nehmen Sie sich also ein bisschen Zeit, um mehr über die richtige Zahnpflege zu erfahren. Diese Seite ist die beste Anlaufstelle dazu:

Ich hoffe, der vorliegende Artikel hat Ihnen dabei geholfen, Licht in das Thema zu bringen und offene Fragen zu beantworten.

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