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Zahnprothesen – Die „Dritten“ richtig pflegen

Wie pflegen Sie herausnehmbare und feste Zahnprothesen richtig? Was benötigen Sie für die optimale Reinigung Ihrer „Dritten“? Und wie verändert sich sonst die Zahnpflege im Alter? Die Antworten auf diese Fragen erfahren Sie in diesem Artikel.

Was benötigen Sie für die optimale Reinigung Ihrer „Dritten“?

Selbst wenn Sie die Zähne immer gründlich und richtig putzen – mit zunehmendem Alter müssen Sie sich in Sachen Zahnpflege neu einstellen.

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Denn zu den veränderten Ansprüchen, die Ihre Zähne an Sie haben, gesellt sich oft auch die Pflege des Zahnersatzes.

Denn auch mit herausnehmbaren Prothesen sind Sie nicht vor der Zahnpflege gefeit.

  • Sie können zwar keine Karies entwickeln, müssen aber trotzdem regelmäßig und gründlich gesäubert werden – von allen Seiten.
  • Sonst bleiben Bakterien und Essensreste daran haften, die sich auch unter den Kunststoff- oder Metallsattel schieben können.

Hinweis: Im Zweifelsfall sollten Sie natürlich immer Ihren Zahnarzt in einem persönlichen Gespräch konsultieren.

Keine Angst vor dem Zahnarzt. Der kann Sie individueller Beraten als ein Ratgeber im Internet.

Das droht bei schlecht gereinigten Prothesen

Mangelnde Pflege sorgt nicht nur für unschöne Belege an der Oberfläche, sondern auch für Mundgeruch.

Schlimmstenfalls kann sich durch diese Ablagerungen das Zahnfleisch oder die Mundschleimhaut entzünden.

Noch vorhandene, gesunde Zähne bekommen durch ungepflegte Zahnprothesen schneller eine Karies oder Parodontitis (Zahnfleischrückgang). Doch wann ist ein Zahnersatz nötig?

Der passende Zahnersatz

Ein Zahnersatz kann aus ästhetischen oder medizinischen Gründen notwendig sein.

Fehlen Schneidezähne oder andere Zähne, die normalerweise weiter vorn im Gebiss verankert sind, hat das einen Einfluss auf das Lächeln und damit auf das Wohlbefinden des Betroffenen.

In diesem Fall ist ein Zahnersatz aus ästhetischer Sicht notwendig.

Sind Zähne ausgefallen oder mussten gezogen werden, bewirkt das in vielen Fällen, dass die verbliebenen benachbarten Zähne wandern.

Diese können dann Schief- und Fehlstellungen annehmen und damit die Kaufunktion beeinträchtigen. Die dauerhafte Fehlbelastung des Kiefers greift zudem die Knochenstruktur an.

Je nachdem, welche Zähne fehlen, ist auch das Sprechen davon betroffen. Um diese Negativfolgen zu vermeiden, ist aus medizinischer Sicht ein Zahnersatz notwendig.

Unterschiedliche Arten von Prothesen

Bei den verschiedenen Formen des Zahnersatzes wird unterschieden in festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz.

  1. Zum festsitzenden Zahnersatz gehören Brücken, Kronen und Verneers. Sie dienen dazu, eine oder mehrere Zahnlücken zu schließen oder optische Makel und Fehlstellungen zu verschönern.
  2. Wer einen herausnehmbaren Zahnersatz hat, trägt entweder eine Teil- oder eine Totalprothese. Teilprothesen ersetzen wie Brücken einen oder mehrere Zähne.

Sind überhaupt keine eigenen Zähne mehr vorhanden, an denen ein Zahnersatz angebracht werden könnte, ist eine Totalprothese nötig.

Es gibt auch Kombinationsformen, bei denen ein Teil des Zahnersatzes festsitzt und der andere, herausnehmbare Teil daran befestigt wird.

Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu herausnehmbaren Prothesen, die mittels Unterdruck durch den Speichel an den Kiefer gepresst werden, mehr Halt haben.

Welche Kosten fallen an?

Welche Zahnersatzmethode angewandt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Entscheidend ist zum Beispiel, an welcher Stelle Zähne fehlen, wie viele es sind und wie gut die benachbarten Zähne erhalten sind.
  • Grundsätzlich kann ein solcher Zahnersatz aber recht teuer werden, wobei die Kosten innerhalb Deutschlands sehr unterschiedlich ausfallen.

Während man in Während man in Baden-Württemberg durchschnittlich rund 1.860 Euro für den Zahnersatz ausgeben muss, liegen die Kosten in Brandenburg mit rund 1.450 Euro schon deutlich niedriger.

Zahnersatz kann festsitzend oder herausnehmbar sein oder eine Kombination aus beidem.

Das richtige Putzwerkzeug

Für die optimale Pflege Ihres Zahnersatzes benötigen Sie andere Reinigungsmittel als zur Pflege normaler Zähne, um den Ansprüchen Ihrer „Dritten“ gerecht zu werden.

Sie können zwar auch den Zahnersatz mit einer normalen Zahnbürste putzen, allerdings sind spezielle Prothesenbürsten oder Ultraschallzahnbürsten dafür besser geeignet.

Die Form dieser Bürsten ist an die Zahnprothese angepasst.

Die Vorteile von Prothesenbürsten

  • Mit solchen Bürsten erreichen Sie besonders die schwierigen Stellen besser und können diese leichter sauber halten.
  • Die Reinigung ist mit solchen Prothesenbürsten auch sonst effektiver und gründlicher, da sie härtere Borsten haben als herkömmliche Zahnbürsten.
  • Mit diesen Borsten halten sie auch mehr Druck aus als Zahnbürsten mit eher weichen Borsten und nutzen sich nicht so schnell ab.

Wichtig: Die Prothesenbürste ist nur für die Reinigung des Zahnersatzes geeignet! Für die Pflege der verbliebenen natürlichen Zähne benötigen Sie weiterhin eine Zahnbürste.

Zum Teil sind solche Bürsten auch als Aufsätze für elektrische Zahnbürsten erhältlich.

Die passende Zahnpasta für Prothesen

Neben der Bürste ist für den Zahnersatz auf die passenden Reinigungsmittel zu achten. Denn Zahnpasta enthält Fluorid und Putzkörperanteile, die nicht unbedingt gut für herausnehmbare Zahnprothesen sind.

Daher sollten höchstens Zahncremes für empfindliche Zähne oder mit geringer Abrasion verwendet werden.

Hinweis: Mehr zum Thema Zahnpasta erfahren Sie in diesem Artikel.

Ansonsten können Sie Prothesen mit flüssiger Handseife reinigen, sollten sie danach aber gründlich mit Wasser abspülen, um die Seifenreste zu beseitigen.

Reinigungstabletten für Zahnprothesen werden ebenfalls gerne genutzt. Sie desinfizieren den Zahnersatz und sind sehr einfach in der Handhabung. Aber: sie ersetzen nicht die tägliche Reinigung mit der Prothesenbürste!

Für festsitzenden Zahnersatz reicht das normale Putzen mit der Zahnbürste und eine Reinigung der Zwischenräume mittels Interdentalbürsten in der Regel aus.

Das richtige Putzwerkzeug

Für die optimale Pflege Ihres Zahnersatzes benötigen Sie andere Reinigungsmittel als zur Pflege normaler Zähne, um den Ansprüchen Ihrer „Dritten“ gerecht zu werden.

Sie können zwar auch den Zahnersatz mit einer normalen Zahnbürste putzen, allerdings sind spezielle Prothesenbürsten dafür besser geeignet. Die Form dieser Bürsten ist an die Zahnprothese angepasst.

Die Vorteile von Prothesenbürsten

  • Mit solchen Bürsten erreichen Sie besonders die schwierigen Stellen besser und können diese leichter sauber halten.
  • Die Reinigung ist mit solchen Prothesenbürsten auch sonst effektiver und gründlicher, da sie härtere Borsten haben als herkömmliche Zahnbürsten.
  • Mit diesen Borsten halten sie auch mehr Druck aus als Zahnbürsten mit eher weichen Borsten und nutzen sich nicht so schnell ab.

Wichtig: Die Prothesenbürste ist nur für die Reinigung des Zahnersatzes geeignet! Für die Pflege der verbliebenen natürlichen Zähne benötigen Sie weiterhin eine Zahnbürste.

Die passende Zahnpasta für Prothesen

Neben der Bürste ist für den Zahnersatz auf die passenden Reinigungsmittel zu achten. Denn Zahnpasta enthält Fluorid und Putzkörperanteile, die nicht unbedingt gut für herausnehmbare Zahnprothesen sind.

Daher sollten höchstens Zahncremes für empfindliche Zähne oder mit geringer Abrasion verwendet werden.

Hinweis: Mehr zum Thema Zahnpasta erfahren Sie in diesem Artikel.

Ansonsten können Sie Prothesen mit flüssiger Handseife reinigen, sollten sie danach aber gründlich mit Wasser abspülen, um die Seifenreste zu beseitigen.

Reinigungstabletten für Zahnprothesen werden ebenfalls gerne genutzt. Sie desinfizieren den Zahnersatz und sind sehr einfach in der Handhabung. Aber: sie ersetzen nicht die tägliche Reinigung mit der Prothesenbürste!

Für festsitzenden Zahnersatz reicht das normale Putzen mit der Zahnbürste und eine Reinigung der Zwischenräume mittels Interdentalbürsten in der Regel aus.

 Zähneputzen kommt es auf die richtigen Mittel an. Für die Reinigung von Prothesen sind spezielle Bürsten hilfreich.

Die richtige Putztechnik

Wenn Sie herausnehmbare Zahnprothesen haben, sollten Sie diese nach jeder Mahlzeit kurz reinigen. Spülen Sie diese Prothesen mit fließendem Wasser gründlich ab, um Speisereste zu entfernen.

Sollte es unterwegs nicht möglich sein, die Prothese herauszunehmen, können Sie auch den gesamten Mund ausspülen, am besten mit speziellen Mundspüllösungen. Grundsätzlich sollten Sie den Zahnersatz jedoch separat säubern.

Wie oft ist eine Reinigung sinnvoll?

Mindestens zweimal am Tag ist der Zahnersatz von allen Seiten mit einer Prothesenbürste und den richtigen Mitteln zu reinigen, genau wie Ihre natürlichen Zähne.

  • Entfernen Sie Beläge und Speisereste rundherum von den künstlichen Zähnen und dem Zahnfleisch sowie aus den Aussparungen für den Kieferkamm.
  • Lassen Sie die Prothese vor der Reinigung außerhalb der Mundhöhle einige Minuten trocknen. Das macht die Belege sichtbar, die sich auf der Oberfläche gebildet haben.

Tipp: Schützen Sie die Prothese während der Reinigung vor Beschädigungen. Dafür sollten Sie das Waschbecken mit einem Frotteetuch auskleiden oder mindestens zu einem Drittel mit Wasser füllen.

Und: Fällt Ihnen die Prothese beim Reinigen dann aus der Hand, wird sie durch das Tuch oder das Wasser abgefangen und bricht nicht.

So gehen Sie bei der täglichen Reinigung Ihres Zahnersatzes vor:

  1. Reinigen Sie zunächst die Innenseite der Prothese, die sogenannte Prothesenbasis.
  2. Gehen Sie dann zu den Außenflächen inklusive der Prothesenzähne über. Bei diesem Schritt sollten Sie auch metallische Verankerungen säubern, sofern vorhanden. Bewegen Sie die Prothesenbürste immer entlang der Zahnachse, also von oben nach unten, beginnend beim Zahnfleisch.
  3. Anschließend sind die Innenflächen und die Zwischenräume an der Reihe. Dort sammelt sich leicht Zahnbelag, den Sie gründlich entfernen sollten, um die Bildung von Zahnstein zu vermeiden.
  4. Spülen Sie zum Schluss die Zahnprothese gut mit Wasser ab.

Weitere hilfreiche Hinweise

Zahnprothesen sind einmal in der Woche intensiv zu reinigen. Diese Reinigung erfolgt nach der letzten Bürstenreinigung des Tages. Legen Sie die Zahnprothese über Nacht in ein Essigbad ein.

Dazu verdünnen Sie Speiseessig im Verhältnis 1:1 mit Wasser. Am nächsten Morgen sollten Sie die angelösten Beläge mit der Prothesenbürste gründlich abschrubben, damit sich diese nicht wieder festsetzen.

Spülen Sie die Prothese anschließend unter fließendem Wasser ab, bevor Sie sie wieder einsetzen. Damit ist Ihr Zahnersatz garantiert sauber.

  • Ansonsten ist es sinnvoll, den Zahnersatz nachts tragen, damit sich der Kiefer dauerhaft daran anpassen kann.
  • Falls Ihnen das unangenehm ist, fragen Sie Ihren Zahnarzt, ob Sie den Zahnersatz über Nacht auch herausnehmen dürfen.

Bei Teilprothesen kann dies sogar ratsam sein, damit sie nicht verschluckt werden.

Achten Sie vor allem bei Totalprothesen darauf, Ihr Zahnfleisch und den Kieferkamm regelmäßig zu massieren, was beim Putzen natürlicher Zähne meist automatisch mitgemacht wird.

Fahren Sie dazu mit einer angefeuchteten Zahnbürste sanft darüber. Das regt die Durchblutung an, reinigt vor allem den Kieferkamm vor Bakterien und sorgt dafür, dass Zahnfleisch und Kieferkamm länger erhalten bleiben.

Zahnpflege im Alter

Das wird vor allem mit zunehmendem Alter wichtig. Denn das Alter beeinflusst sämtliche körperlichen Funktionen und damit auch Kiefer, Zähne und Zahnfleisch.

Sie verändern sich und nutzen sich ab, genau wie die Knochen und das Muskelgewebe. So haben ältere Menschen häufig einen trockenen Mund, weil der Speichelfluss aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist.

Weitere Risiken bei verringertem Speichelfluss

Weniger Speichel (Mundtrockenheit) bedeutet aber ein höheres Risiko für schlechte Zähne und Zahnfleischentzündungen.

Da er antibakterielle Eigenschaften hat, kann der Speichel die Vermehrung von Bakterien verringern, außerdem reguliert er den pH-Wert im Mund.

Dadurch haben Säuren weniger Einfluss auf den Zahnschmelz, was wiederum das Risiko für Karies & Löcher im Zahn senkt. Speichel remineralisiert zudem die Zähne nach einem Säureangriff.

Fehlt nun ein Teil der Speichelmenge, werden die Bakterien und Säuren entsprechend weniger gehemmt und reguliert. Aus diesem Grund ist die richtige Zahnpflege im Alter besonders wichtig, um Entzündungen und Karies vorzubeugen.

Besonders im Alter ist eine gute Zahnpflege sehr wichtig, um Karies und Entzündungen vorzubeugen.

Allgemeine Maßnahmen für eine konsequente Pflege im Alter:

  • Putzen Sie zwei- bis dreimal am Tag Ihre Zähne gründlich, am besten jeweils eine Stunde nach den Hauptmahlzeiten. Zusätzlich zu der normalen Zahnbürste sollten Sie eine Interdentalbürste und Zahnseide verwenden, um die Zahnzwischenräume gut zu reinigen.
  • Nutzen Sie beim Zähneputzen eine Zahnpasta mit viel Fluorid. Dieses Spurenelement hilft dabei, die Zähne zu remineralisieren und zu stärken und damit das Risiko für Karies zu senken.
  • Um wirklich alle Winkel des Mundes zu erreichen und gut reinigen zu können, sollten Sie eine Mundspüllösung benutzen. Sie verringert unangenehmen Mundgeruch und beugt ebenfalls Karies vor.
  • Dazu eignet sich auch ein spezieller Zungenreiniger, der möglichen Belag entfernt, der sonst die Grundlage für Mundgeruch oder sonstige Beschwerden im Mundraum bildet.

Zusammenfassung

Zahnprothesen können aus ästhetischen oder medizinischen Gründen notwendig sein. Um die Mundgesundheit zu erhalten, ist die richtige Pflege von Zahnprothesen sehr wichtig.

Besonders herausnehmbare Prothesen bedürfen einer gründlichen Reinigung, damit sich keine Speisereste und Bakterien ansammeln und Entzündungen und Karies verursachen. Dabei kommt es auf die richtige Putztechnik an.

Im Alter ist auch bei den natürlichen Zähnen auf eine besonders gute Pflege zu achten, da der Speichel, der Bakterien reguliert und Entzündungen vorbeugt, oft nicht mehr in der nötigen Menge vorhanden ist.

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