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Weisheitszähne entfernen – Überblick zu den Kosten

Die Kosten einer Weisheitszahn OP hängen vor allem von der Art der Operation und den Patientenwünschen (Art der Narkose etc.) ab. Alle Varianten im Überblick.

Eine ambulante OP mit lokaler Betäubung wird normalerweise von der Krankenkasse übernommen.

  • Zusätzliche Kosten können dann entstehen, wenn der Patient wünscht, dass die OP stationär mit Vollnarkose beim Zahnarzt durchgeführt wird.
  • Oder wenn Sonderwünsche bestehen (zum Beispiel der Einsatz von Lachgas bei Angstpatienten oder das Versetzen des Weisheitszahns an die Stelle eines erkrankten Backenzahns).

Gleichermaßen fallen auch die Dauer der OP und die Nachbehandlung je nach OP-Variante unterschiedlich aus.

Hier finden Sie einen Überblick zu den möglichen OP-Arten und den anfallenden Kosten.

Einfache Entfernung

  • Voraussetzung: Die Weisheitszähne liegen gut und sind noch gesund.
  • Vorbereitung: eine Woche vorher kein Aspirin einnehmen
  • Anästhesie: Lokale Betäubung
  • Dauer: Ambulant – etwa eine Stunde
  • Nachbehandlung: 2-3 Tage ausreichend Ruhe, nach ca. 1 Woche Fäden ziehen, 2 Wochen kein Sport treiben
  • Kosten: Krankenkasse

Betäubung mit Lachgas

  • Voraussetzung: Zähne liegen schlecht und/oder Sie haben Angst vor der Operation
  • Vorbereitung: eine Woche vorher kein Aspirin einnehmen
  • Anästhesie: Lachgas und lokale Betäubung
  • Dauer: Ambulant – ein bis mehrere Stunden
  • Nachbehandlung: 2-3 Tage ausreichend Ruhe, nach ca. 1 Woche Fäden ziehen, 2-6 Wochen kein Sport treiben – zusätzliche Anweisungen des Arztes beachten: Kiefer muss eventuell längere Zeit geschont werden
  • Kosten: 100 bis 200 Euro

Betäubung während dem Entfernen der Weisheitszähne

Zusätzliche Sedierung

  • Voraussetzung: Die Zähne liegen schlecht und/oder Sie haben Angst vor der Operation
  • Vorbereitung: eine Woche vorher kein Aspirin einnehmen, 6 Stunden vorher nichts essen oder trinken
  • Anästhesie: Sedierung und lokale Betäubung
  • Dauer: Ambulant – mehrere Stunden oder stationär
  • Nachbehandlung: 1 Tag nach der Operation nicht Autofahren, keine Verträge abschließen etc., 2-3 Tage ausreichend Ruhe, nach ca. 1 Woche Fäden ziehen, 2-6 Wochen kein Sport treiben – zusätzliche Anweisungen des Arztes beachten: Kiefer muss eventuell längere Zeit geschont werden
  • Kosten: Wird unter besonderen Umständen, zum Beispiel bei Kindern und bei Behinderten, von der Krankenkasse übernommen. Man sollte auf jeden Fall vorher die Meinung der Krankenkasse einholen und sich (insbesondere bei privater Zahlung) vorher einen Kostenvoranschlag geben lassen.

Die Kosten sind zeitabhängig und betragen zwischen 80 und 180 Euro pro Stunde.

Vollnarkose

  • Voraussetzung: Die Zähne liegen schlecht und/oder Sie haben Angst vor der Operation
  • Vorbereitung: eine Woche vorher kein Aspirin einnehmen, 6 Stunden vorher nichts essen oder trinken
  • Anästhesie: Vollnarkose
  • Dauer: Ambulant – mehrere Stunden oder stationär
  • Nachbehandlung: 1 Tag nach der Operation nicht Autofahren, keine Verträge abschließen etc., 2-3 Tage ausreichend Ruhe, nach ca. 1 Woche Fäden ziehen, 2-6 Wochen kein Sport treiben – zusätzliche Anweisungen des Arztes beachten: Kiefer muss eventuell längere Zeit geschont werden

Die Kosten sind zeitabhängig und betragen zwischen 250 und 350 Euro pro Stunde.

DVT (Dreidimensionale Bildgebung) vor der OP

  • Voraussetzung: Tief im Kieferknochen liegende (impaktierte) Zähne, verlagerte Zähne, Zähne liegen nah an einem Nerv, Entzündung/Abszess
  • Vorbereitung: wie oben, abhängig von Narkose
  • Anästhesie: unter Absprache mit Arzt, eventuell Vollnarkose
  • Dauer: Ambulant – mehrere Stunden oder stationär
  • Nachbehandlung: wie oben, abhängig von Narkose
  • Kosten: Dreidimensionale Bildgebung wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

Die Kosten liegen zwischen 100 und 300 Euro.

Privatzahler

Die Kosten für die gesamte Behandlung hängen von der Art der Betäubung, der Dauer, und der Schwierigkeit der Operation ab.

Die Kosten für die Vorbereitung der OP (Röntgenanalyse, CT, DVT, Zahnreinigung, Vorbehandlung) müssen auch miteinbezogen werden. Die Gesamtkosten sind daher sehr unterschiedlich. Sie können zwischen 300 und 800 Euro pro Zahn liegen.

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