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Interview: Warum ist Zucker schädlich & stellt Xylit eine Alternative dar?

Im heutigen Artikel stellt sich das Portal Xylit-info.de einem Fragebogen, den ich mir zum Thema Zucker, Zähne und Zahnpflegekaugummis zusammengestellt habe.

  • Nach dem Entdecken der Internetseite wollte ich unbedingt mehr über das Thema Xylit herausfinden, zumal ich bereits in der Vergangenheit über Zahnpflegekaugummis (mit Xylit) geschrieben habe.
  • Auf dem genannten Portal beschäftigt sich der Autor mit dieser Zucker-Alternative, welche häufig in Kaugummis zu finden ist und viel Zahnfreundlichkeit verspricht.

Doch der Reihe nach.

Hinweis: Falls Sie sich für das Thema interessieren und einen Überblick suchen, dann lesen Sie bitte hier weiter: Birkenzucker (Xylit) für die Zähne – alles wichtige erklärt.

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Zuerst einmal will geklärt sein, weshalb Zucker überhaupt so schädlich für unsere Zähne ist.

Anschließend gehen wir in diesem interessanten Interview noch gemeinsam auf alle positiven & negativen Seiten des Zuckeralkohols Xylit – auch bekannt als Birkenzucker – ein.

Warum Zucker schädlich ist

Zahnklug-Redaktion: Zucker ist im wahrsten Sinne in aller Munde. Wieso ist das klassische Süßungsmittel so in Verruf geraten und weshalb schadet es unseren Zähnen?

Antwort von Xylit-info.de: Nun das fragen sich viele. Auch ich war mir waren die genauen Gründe nicht zu 100% bewusst, weshalb der Zucker so einen schlechten Ruf hat – immerhin schmeckt er so gut. Doch das Tückische daran ist doch vor allem, dass er nicht nur in der erkennbaren Pulverform in Lebensmitteln vorhanden ist, sondern auch noch in zahlreichem anderem Essen steckt.

Süßer Zucker schadet den Zähnen

Selbst in Milchprodukten und Brot, aber natürlich auch in Joghurts oder Schokolade ist Zucker mal mehr, mal weniger deutlich vertreten. Man sollte sich im Alltag bewusster mit dem Thema auseinandersetzen und die Zutatenliste der eigenen konsumierten Produkte genauer studieren.

Zucker ist insbesondere deshalb nicht für die Zahnhygiene förderlich, weil es die Bildung von Karies begünstigt.

  • Grund 1: Kariesbakterien fühlen sich besonders in einem sauren Millieu wohl. Saccharose (übrigens auch Fruchtzucker, Traubenzucker und Rohrzucker), wie Zucker auch genannt wird schafft den perfekten Lebensraum für Bakterien in der Mundhöhle.
  • Grund 2: Sie sorgen nämlich dafür, dass der Zucker in aggressive Säuren umgewandelt wird, die den Zahnschmelz angreifen und Karies oder Zahnfleischentzündungen verursachen können.

Selbst wenn man nur wenig Zucker aufnimmt produzieren die Plaquebakterien deutlich mehr Säure – welche im Mund nachweislich den pH-Wert senkt. Die Folge ist, dass eine Demineralisierung stattfindet, dadurch dass Kalzium und Phosphor aus den Zähnen gelöst werden.

Dies führt auf Dauer zu Löchern in den Zähnen und Karies. Aber auch der Figur tut das Süße nicht gut.

Xylit schützt die Zähne vor Säuren.

Maßnahmen gegen zu viel Zucker & Karies

Zahnklug: Das heißt also: Zucker ist zwar angenehm süß, aber auf Dauer ungesund für unsere Zähne. Was kann man nun tun, um während seines Alltags seine Mundhygiene auf einem hohen Niveau zu halten – bei gleichzeitig geringem Aufwand?

Selbst dann, wenn ein hoher Zuckerkonsum an den Tag gelegt wird kann man doch mit einer gewissenhaften Zahnpflege das Kariesrisiko reduzieren. Welche Tipps würdet ihr unseren Lesern mit an die Hand geben?

Antwort: Neben der täglichen Zahnpflege mit der Zahnbürste haben sich mit der Zeit auch Zahnseide oder Alternativen wie Interdentalbürsten als sehr effektiv herausgestellt. Nach dem Zähneputzen (was übrigens nach jeder Mahlzeit stattfinden sollte) ist es unbedingt zu empfehlen, einmal Zahnseide zu benutzen, um auch die Zahnzwischenräume zu reinigen.

Das ist gerade vor dem Zubettgehen sehr wichtig, da hier der Speichel nicht mehr als „stiller Wächter“ fungieren kann. Zahnseide kann man bereits im Drogeriemarkt günstig kaufen und sie lässt sich zudem sehr einfach einsetzen. Bei der Zahnbürste sollte man darauf achten, dass auch sie möglichst gut in die Zahnwischenräume kommt.

Hinweis: Elektrische Zahnbürsten & Schallzahnbürsten eignen sich sehr gut zur einfachen Zahnpflege – nicht nur für „faule“ Menschen.

Warum Xylit eine tolle Zucker-Alternative darstellt

Zahnklug: Nun kommen wir doch einmal zum Xylit, dieser exotische Stoff scheint ja euer Spezialgebiet zu sein, was hat es damit genauer auf sich? Kaugummis setzen ja bekanntlich häufiger den Stoff als Süßungsmittel & Zuckerersatz, da er als besonders zahnfreundlich gilt.

Auf eurer Webseite habt ihr ja bereits ein paar Kaugummis vorgestellt und erklärt, weshalb sie so nützlich für die eigene Zahnpflege beim Kauen im Alltag sein können. Doch wieso sollte man überhaupt Zucker mit dem Stoff ersetzen?

Antwort: Wie bereits im verlinkten Artikel ersichtlich ist es auf den ersten Blick gar nicht so einfach zu verstehen, warum überhaupt Xylitol besser als Zucker sein soll.

Klarer wird das Ganze erst, wenn man sich einmal zahlreiche Studien anschaut, die mittlerweile durchgeführt wurden.

  • Es wurde herausgefunden, dass Xylit beim Essen in der Mundhöhle anders als Zucker keinen Nährboden für Kariesbakterien bietet.
  • So können diese nicht aus Zucker schädliche Milchsäure herstellen. Und das ist eigentlich auch schon das ganze Geheimnis.

Dazu kommt allerdings noch, dass die Zahnmineralisierung angekurbelt wird und so die wichtigen Mineralien nicht verloren gehen. Gerade diese Demineralisierung, die beim Verzehr von Zucker auftritt führt eben häufig auf Dauer zum Loch im Zahn.

Man kann praktischerweise einfach pures Xylit in Wasser auflösen und regelmäßig nach dem Zähneputzen als Mundspülung verwenden oder einfach mehrmals täglich nach dem Essen Xylit-Kaugummis kauen.

Xylit im Vergleich zu Zucker

Die Vor- & Nachteile von Xylit

Zahnklug: Zum Schluss noch – die Nebenwirkungen sollte man nicht verschweigen. Wie so oft haben Süßungsmittel auch eine dunkle Seite. Was genau hat es damit auf sich?

Antwort: Selbstverständlich sollte man auch diese nicht außer Acht lassen. Xylitol hat den entscheidenden Nachteil, dass es bei übermäßigem Verzehr abführend wirkt. Dies wird auch auf den Produkten von Herstellern so angegeben. Auch bei Kaugummis ist stets einen Warnhinweis zu erkennen.

Nicht zu vernachlässigen ist aber auch, dass der Stoff für Tiere giftig ist. Auch hier wurden zahlreiche Versuche durchgeführt, die dies bestätigt haben. Eine Studie hat sogar mal tatsächlich herausgefunden , dass man den Stoff Erythrit – welcher ebenfalls sehr ähnlich aufgebaut ist – als Insektengift einsetzen könnte.

Für den Menschen haben sich jedoch beide Stoffe als absolut unbedenklich herausgestellt. Bereits in den 70er Jahren hat man die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus genauer untersucht. Die bekanntesten Versuche waren damals die Turku-Zuckerstudien.

Hinweis: Weshalb das so ist und was es genau mit den Nebenwirkungen von Xylit auf sich hat, findet ihr im verlinkten Artikel.

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